Jens Backes, Leiter der Bläserklasse 6a der Gesamtschule Sulzbachtal, freut sich über die Leistung seiner Schülerinnen und Schüler


Mehr als dreihundert Gäste konnte Schirmherr Walter Rodermann zu einem „musikalischen Feuerwerk“ im Bürgerhaus begrüßen – beim  Abschlusskonzert der Bläserklasse der Gesamtschule Sulzbachtal. Hauptakteure waren die Schülerinnen und Schüler der 6a. Sie konnten zeigen, was sie in den vergangenen zwei Jahren gelernt haben: „Wir sind alle völlig begeistert“, schwärmte Elternsprecher Ralph Nekola in der Pause, „die Kinder spielen nicht nur gut zusammen, man hat wirklich das Gefühl, dass ein Funken überspringt.“ Jens Backes, Musiklehrer und Dirigent der Bläserklasse, war auch voll des  Lobes für seine Schützlinge: „Das viele Proben hat sich gelohnt – die Schülerinnen und Schüler sind mit großem Selbstvertrauen auf die Bühne gekommen und ich finde, sie können jetzt mit sich und ihrer Leistung zufrieden sein.“

Unterstützt wurden sie von den Bläserkollegen der fünften und siebten Klassen, dazwischen gab es auch einige Einzelvorträge. Bei den beliebten Dauerbrennern wie Smoke on the Water, Chattanooga Choo Choo oder Soul Man hielt es das Publikum kaum noch auf den Sitzen. Auch bei der Ziehung der Tombola-Gewinner mit so ungewöhnlichen Preisen wie einer Notenschlüsselskulptur und einem Platzkonzert der Bläserklasse war die Spannung groß.

Doch das Highlight des Abends kam erst nach dem offiziellen Ende des Konzerts. Außerhalb des Programms hob sich der Vorhang noch einmal und die Klasse schmetterte das „Muppets-Theme“ – sehr zur Überraschung ihres Dirigenten. „Die Kinder haben sich ‚heimlich‘ mehrfach samstags getroffen“, erklärt Tutorin Lisa Gregorius, „und das Stück mit einem Vater der Klasse, Uwe Schaum, eingeübt, um ihrem ‚Chef‘ Herrn Backes eine Freude zu machen.“ Bei diesem Sonderauftritt trugen sie schon ihre neuen Orchester-T-Shirts, den Band-Namen  einführten: Im nächsten Schuljahr werden die Kinder als das Orchester „The Green Sound“ weitermachen und wieder gemeinsam auftreten.

„Man merkt deutlich, wie das gemeinsame Musizieren die Kinder zusammenschweißt. und sogar die Eltern!“, meinte Elternsprecher Ralph Nekola in der anschließenden gemütlichen Runde, bei der Schulleitung, Tutoren und Eltern Manöverkritik übten und durchweg zu einem sehr positiven Schluss kamen.