Schlichter klären auf: Gegen Gewalt in der Schule

Kevin Skelnik, 8f, und eine Schülergruppe der 5a

Tabea Jungmann, 7d, und eine Schülergruppe der 5a

Christine Ludwig und Schülerinnen und Schüler der 5a

 

Mit einer Ausstellung und Aktionen setzen sich die Schlichter der Gemeinschaftsschule Dudweiler für eine gewaltfreie Schule ein. Die Plakatwände im Foyer liefern unter dem Thema „ 8tung in der Schule“ Fakten und Zahlen über das Gewaltproblem in deutschen Schulen, und sie geben vor allem auch den Anstoß, die Schülerinnen und Schüler ins Gespräch zu bringen über ihre Erfahrungen Meinungen und Lösungsideen zum Thema Respekt und Umgang der Schüler untereinander und mit den Lehrern.

Die Schulsozialarbeiter Christine Ludwig und Marco Weibel und die beiden Lehrerinnen und Mediatorinnen Ursula Trautmann und Traudel Diehl haben die Ausstellung mit den Schlichtern organisiert. Durch die Ausstellung führen Schülerinnen und Schüler der Schlichtergruppe, die von dem vierköpfigen Schlichterteam der Schule eine spezielle Fortbildung erhalten haben.

Die Schüler beschäftigen sich beim Durchgang durch die Ausstellung mit Fragen wie Was ist eigentlich Gewalt, warum übt sie jemand aus, wie fühlt sich das an, wenn man zum Opfer wird - und was kann man tun, als Opfer, als Beobachter, als Täter, als Schlichter oder aber auch Wie beeinflusst das Aussehen der Schule und der Umgang der Lehrer mit den Schülern den Respektstil der Schule. „Ich finde diese Ausstellung gut und wichtig, und die Schüler sind sehr interessiert“, erzählt Kevin Skelnik aus der 8f, einer der Schlichter, die die Schülergruppen in der Ausstellung begleiten, und fügt lächelnd hinzu. „Meistens!“