Foto: Jennifer Lenhard

 

Wie zeichnet man einen Comic mit einer Kaffeekanne? Der Berliner Comiczeichner Mawil, bürgerlich Markus Witzel, gibt nach seiner Lesung Siebtklässlern einen „Schnellkurs“

 

Autorenlesung in der Gemeinschaftsschule Dudweiler

 

 

Am Donnerstag, den 12.11. und am Freitag, den 13.11. bekamen die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Dudweiler Besuch von zwei Autoren.

Am Donnerstag ging es los mit Mawil, einem Comic-Zeichner aus Berlin. Er stellte seinen Comic-Roman „Kinderland“ vor, der das Leben von Jugendlichen in der DDR kurz vor der Wende thematisiert. In zwei Lesungen, an denen jeweils zwei Klassen teilnahmen, lauschten die Schüler, wie der Autor seinen Figuren beim Vorlesen Leben einhauchte und zwischendurch auch immer wieder politische Hintergründe über die DDR erläuterte. Gegen Ende der 90minütigen Lesung veranstaltete Mawil mit den Siebtklässlern noch einen kleinen Zeichen-Workshop. Dabei durften sich nun auch die Schülerinnen und Schüler als Comic-Zeichner probieren und erhielten dabei wertvolle Tipps des Autors.

Freitags las dann Hans-Jürgen Feldhaus aus seinem Comic-Roman „Echt durchgeknallt“. Unterstützt durch viele Illustrationen aus den Büchern las er den Teilnehmern verschiedene Stellen aus dem Buch vor und erntete damit viel Gelächter. Vor allem die 5a und die 6e waren von den Abenteuern von Jan Hensen sehr angetan. Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler noch Gelegenheit, dem Autor Fragen zu seinem Leben und seiner Arbeit zu stellen und bekamen am Ende auch noch Autogramme. „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert und stellten viele Fragen – ich bin sicher, dass sie viel mitgenommen haben aus den Lesungen“, kommentiert Deutschlehrerin Jennifer Lenhard, die die Autoren in die Schule geholt hat, und fügt hinzu: „Wir sind dem Friedrich-Boedecker-Kreis sehr dankbar, dass er diese Autorenbegegnungen möglich macht, und natürlich dem Förderverein unserer Schule, der die Lesung großzügig unterstützt hat.“