Klaus Kessler, der saarländische Bildungsminister, eröffnete das Schulfest zum fünfundzwanzigsten Geburtstag der Gesamtschule Sulzbachtal mit guten Nachrichten: „Diese Schule wird auch als Gemeinschaftsschule auf einem guten Weg bleiben, es ist kein Rückschritt zu erwarten, im Gegenteil, unter anderem wird die gymnasiale Oberstufe der Schule bis in die Verfassung abgesichert werden.“


Klaus Kessler

Schon wenn man das Schulgebäude betrete, so der Minister, spüre man den Geist des Miteinander, den Teamgeist, der überall in der Schule herrsche: „Die Kinder und Jugendlichen werden hier positiv wahrgenommen. Eine Schule für alle, die Schülerinnen und Schüler  nach ihren Bedürfnissen fordert und fördert – das ist das Prinzip, dem diese Schule schon seit 25 Jahren treu ist.“ Kessler lobte auch die Lernangebote, die über den Unterricht hinaus an der Gesamtschule Sulzbachtal bestehen, wie die Lernwerkstätten, die Bläserklassen, das Schlichterprogramm und vieles mehr.

Den ganzen Tag über war viel los im Schulgebäude, im Zelt und an den Ständen auf dem Schulhof. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer waren gekommen, aktuelle, aber auch viele ehemalige reisten an zu diesem Fest. Sie feierten mit den verschiedensten Darbietungen und Angeboten.

Einer der Höhepunkte war die Tombola, die am Ende des Tages Mitspieler unter anderem mit einem Fernseher, einem iPod und einem Segelflug erfreute. „Wir hatten über 1000 Gewinne – richtig tolle Sachen“, erklärt der Hauptorganisator der Tombola, Französischlehrer Michael Digeon, „unser Dank geht an alle Eltern und Spender, insbesondere natürlich an die Hauptsponsoren der Gewinne – die Sparkasse Saarbrücken, die Baustofffirma Emanuel und das Congress Centrum Saarbrücken.“ Die Einnahmen aus der Tombola fließen, so Digeon weiter, wie alle anderen Schulfestgewinne, an den Förderverein der Schule.

Auf der Zeltbühne zeigten die 6a und die 6e ihr Musical „Petra und der Wolf“, die Bläserklasse spielte, es gab Sportakrobatik und eine Jiu Jiutsu-Vorführung. 

Die Oberstufe bot für die kleinen Geschwister  ein buntes Programm an, so dass die ‚Großen‘ beruhigt umher gehen und zum Beispiel am HipHop-Workshop teilnehmen konnten, oder Traumfänger basteln, mit der Geisterbahn fahren, in der Saftbar bei Karaoke einen bleibenden Eindruck hinterlassen, im English Pop Tea-Room ‚chillen‘ oder beim Kistenturmklettern alles geben konnten.

Wer dann verbrauchte Kalorien ersetzen wollte, musste sich zwischen Schwenkern, türkischem Lahmacun, Kuchenbüffet und dem reich bestückten Multi-Kulti-Büffet entscheiden. 

„Es war ein rundum gelungenes Jubiläum“, urteilte Schulleiterin Gressung-Schlobach beim Aufräumen am Abend.